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Künstler
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Wolle; nicht signiert. // Diese monumentale Wolltapisserie von Rufino Tamayo aus den 1960er Jahren zeigt eine totemistische Figur, gekrönt von einem leuchtenden cremefarbenen Halbmond in einem schwarzen Kreis, deren Körper in tiefem Burgunderrot und Purpur vor dunkelbraunem Webgrund herabfällt. Mit Maßen von 178 mal 143 Zentimetern überträgt das Werk Tamayos malerische Synthese aus präkolumbischer Ikonografie und moderner Abstraktion in das Medium handgewebter Wolle. Die kühne Vereinfachung der anthropomorphen Form und die kosmische Symbolik des Mondmotivs verbinden das Werk mit altamerikanischer Kosmologie und geben ihm skulpturale Präsenz.
Untitled (Textile), 1960s
Form
Mittel
Größe
178 x 143 cm
- Inch
- Zentimeter
Edition
Preis
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Künstler
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Wolle; nicht signiert. // Diese monumentale Wolltapisserie von Rufino Tamayo aus den 1960er Jahren zeigt eine totemistische Figur, gekrönt von einem leuchtenden cremefarbenen Halbmond in einem schwarzen Kreis, deren Körper in tiefem Burgunderrot und Purpur vor dunkelbraunem Webgrund herabfällt. Mit Maßen von 178 mal 143 Zentimetern überträgt das Werk Tamayos malerische Synthese aus präkolumbischer Ikonografie und moderner Abstraktion in das Medium handgewebter Wolle. Die kühne Vereinfachung der anthropomorphen Form und die kosmische Symbolik des Mondmotivs verbinden das Werk mit altamerikanischer Kosmologie und geben ihm skulpturale Präsenz.
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Was ist Surrealismus?
Der Surrealismus begann in den 1920er Jahren als Kunst- und Literaturbewegung mit dem Ziel, das Unbewusste zu enthüllen und die Fantasie freizusetzen, indem ungewöhnliche und traumähnliche Bilder erforscht wurden. Beeinflusst von Sigmund Freuds Theorien der Psychoanalyse, versuchten surrealistische Künstler und Schriftsteller, das Unbewusste in das rationale Leben zu bringen und die Grenzen zwischen Realität und Träumen zu verwischen. Die Bewegung zielte darauf ab, konventionelle Wahrnehmungen herauszufordern und die irrationalen Aspekte der menschlichen Erfahrung auszudrücken.
