Kaltnadel auf Kupferplatte, handgedruckt auf Zerkall-Büttenpapier 340 g,
- Gedruckt von Eva Möseneder Salzburg
- Rahmen- und Papierformat 50 x 40 cm, Platte 20,2 x 18 cm
Dieses Kunstwerk ist eine Kaltnadelradierung auf einer Kupferplatte, von Hand gedruckt auf Zerkall-Büttenpapier (340 g). Mit Maßen von 20,2 x 18 cm innerhalb eines größeren Rahmens von 50 x 40 cm zeigt das Stück ein reich strukturiertes Feld aus tiefvioletten Strichen. Rainers charakteristische Technik des Übermalens und Markierens zeigt sich deutlich in dieser Komposition, bei der Schichten feiner, chaotischer Linien eine dichte, schattenhafte Form bilden. Der Titel Lila Wald weckt Assoziationen an Natur und Abstraktion und vermittelt Tiefe und Rätselhaftigkeit in einem monochromen Ton. Teil einer Edition von 40 Exemplaren, reflektiert dieses Werk Rainers Hingabe zur Erkundung von Textur, Farbe und Emotion durch handwerkliche Drucktechniken.
Arnulf Rainer (Österreich, 1929) ist ein wegweisender Künstler, bekannt für seine abstrakte informelle Kunst. 1950 war er Mitbegründer der Hundsgruppe und entwickelte seine charakteristischen 'Übermalungen,' bei denen er Farbe über bestehende Bilder schichtete und so Themen von Schöpfung und Zerstörung erforschte. Rainers Werk taucht oft in das Unterbewusste ein und spiegelt sein Interesse an Träumen und dem Mystischen wider.
KaltnadelKaltnadelradierung ist eine Tiefdrucktechnik, bei der ein Bild mit einem scharfen, spitzen Werkzeug, typischerweise einer Nadel aus Metall oder Diamant, in eine Platte eingeritzt wird. Traditionell wurden Kupferplatten verwendet, aber heute sind auch Zink, Plexiglas oder Acetat üblich. Die Kaltnadeltechnik ist für Zeichner leichter zu erlernen als das Gravieren, da die Nadeltechnik eher dem Zeichnen mit einem Bleistift ähnelt als die Verwendung des Stichels beim Gravieren.
Kaltnadel auf Kupferplatte, handgedruckt auf Zerkall-Büttenpapier 340 g,
- Gedruckt von Eva Möseneder Salzburg
- Rahmen- und Papierformat 50 x 40 cm, Platte 20,2 x 18 cm
Dieses Kunstwerk ist eine Kaltnadelradierung auf einer Kupferplatte, von Hand gedruckt auf Zerkall-Büttenpapier (340 g). Mit Maßen von 20,2 x 18 cm innerhalb eines größeren Rahmens von 50 x 40 cm zeigt das Stück ein reich strukturiertes Feld aus tiefvioletten Strichen. Rainers charakteristische Technik des Übermalens und Markierens zeigt sich deutlich in dieser Komposition, bei der Schichten feiner, chaotischer Linien eine dichte, schattenhafte Form bilden. Der Titel Lila Wald weckt Assoziationen an Natur und Abstraktion und vermittelt Tiefe und Rätselhaftigkeit in einem monochromen Ton. Teil einer Edition von 40 Exemplaren, reflektiert dieses Werk Rainers Hingabe zur Erkundung von Textur, Farbe und Emotion durch handwerkliche Drucktechniken.
Arnulf Rainer (Österreich, 1929) ist ein wegweisender Künstler, bekannt für seine abstrakte informelle Kunst. 1950 war er Mitbegründer der Hundsgruppe und entwickelte seine charakteristischen 'Übermalungen,' bei denen er Farbe über bestehende Bilder schichtete und so Themen von Schöpfung und Zerstörung erforschte. Rainers Werk taucht oft in das Unterbewusste ein und spiegelt sein Interesse an Träumen und dem Mystischen wider.
Nur ein 'Beinahe', ein 'Fast' ist möglich.
- Arnulf Rainer
Arnulf Rainer, bekannt für seine abstrakteAppropriation Art, ist Maler und Gründer der Hundgruppe neben seinen Künstlerkollegen Brauer und Mikl. Rainer wurde für seine Technik der 'Übermalung' gefeiert, bei der er ein bereits existierendes Werk nimmt und es übermalt, meist mit gestischen Strichen und einem schweren Impasto; das Weinkruzifix ist eines seiner bemerkenswertesten 'Übermalungen' - ursprünglich 1957 vom Künstler gemalt, entschied er sich 1978 für eine Überarbeitung, wobei er feststellte, dass 'die Qualität und Wahrheit des Bildes nur zunahm, je dunkler und dunkler es wurde'. Rainer ließ sich stark von den Tiefen des menschlichen Geistes inspirieren und erforschte sein eigenes Unterbewusstsein durch Malen mit der unter surrealistischen Malern beliebten Technik des Automatismus - er experimentierte auch mit dem Malen mit seinen Füßen und Fingern und erforschte die Wirkung halluzinogener Drogen auf seine Kreativität.
Abstrakte Kunst verwendet Form, Linie und Farbe, um eine visuelle Erfahrung zu schaffen, ohne die äußere Realität darzustellen. Die Komposition existiert unabhängig von den visuellen Referenzen der Welt und konzentriert sich darauf, Ideen und Emotionen durch nicht-repräsentative Mittel auszudrücken.