Mod. 1 von León Ferrari, eine lithografische Druckgrafik in limitierter Auflage aus dem Jahr 2009, verkörpert seine Faszination für abstrakte Formen und fließende Linien. Diese Komposition zeigt zarte, geschwungene Linien, die zusammenlaufen und auseinandergehen, wodurch ein Gefühl von rhythmischer Bewegung und Fließkraft entsteht. Die Linien bilden ein Muster, das an Wellen oder im Wind bewegte Haarsträhnen erinnert und sowohl Anmut als auch kontrolliertes Chaos hervorruft. Vor einem leeren Hintergrund lenkt die Schlichtheit das Augenmerk auf die Feinheiten der Linienführung und die subtile Variation in Stärke und Richtung. Ferrari, bekannt für seine abstrakte und konzeptuelle Kunst, nutzt dieses Stück, um Bewegung und die organische Natur der Form zu erforschen und lädt den Betrachter ein, die freie Energie zu interpretieren.
León Ferrari (Argentinien, 1920–2013) war ein wegweisender Konzeptkünstler, dessen provokative Werke Autorität, Religion und Politik infrage stellten. Mit Medien wie Skulptur, Collage und Text schuf er kraftvolle Kritiken an Unterdrückung und Gewalt und prägte die lateinamerikanische Kunst nachhaltig.
LithographieLithografie ist ein Druckverfahren, das auf dem Prinzip beruht, dass sich Wasser und Öl nicht mischen. Es kann verwendet werden, um Kunstwerke oder Texte auf Papier oder andere geeignete Materialien zu drucken. Ursprünglich wurde ein Bild mit Wachs, Fett oder Öl auf eine lithografische Kalksteinplatte gezeichnet. Heutzutage werden auch Metallplatten und andere Oberflächen in der Lithografie verwendet.
Größe
Inch
Zentimeter
56 X 38 cm
Edition
Auflage von 50
Preis
USD
EUR
GBP
CHF
1,000EUR
?
+ MwSt./Einfuhrzölle (falls zutreffend)
Echtheit garantiert
Versicherter Versand
Online seit 2005
Teile
●Inventar 2905
●Signiert
●Kommt mit Rechnung und Zertifikat der Galerie
●Fragen?
Mod. 1 von León Ferrari, eine lithografische Druckgrafik in limitierter Auflage aus dem Jahr 2009, verkörpert seine Faszination für abstrakte Formen und fließende Linien. Diese Komposition zeigt zarte, geschwungene Linien, die zusammenlaufen und auseinandergehen, wodurch ein Gefühl von rhythmischer Bewegung und Fließkraft entsteht. Die Linien bilden ein Muster, das an Wellen oder im Wind bewegte Haarsträhnen erinnert und sowohl Anmut als auch kontrolliertes Chaos hervorruft. Vor einem leeren Hintergrund lenkt die Schlichtheit das Augenmerk auf die Feinheiten der Linienführung und die subtile Variation in Stärke und Richtung. Ferrari, bekannt für seine abstrakte und konzeptuelle Kunst, nutzt dieses Stück, um Bewegung und die organische Natur der Form zu erforschen und lädt den Betrachter ein, die freie Energie zu interpretieren.
León Ferrari (Argentinien, 1920–2013) war ein wegweisender Konzeptkünstler, dessen provokative Werke Autorität, Religion und Politik infrage stellten. Mit Medien wie Skulptur, Collage und Text schuf er kraftvolle Kritiken an Unterdrückung und Gewalt und prägte die lateinamerikanische Kunst nachhaltig.
Kunst ist nicht Schönheit oder Neuheit, Kunst ist Wirksamkeit und Störung.
- León Ferrari
León Ferrari (geb. 1920 Argentinien, gest. 2013 Argentinien) war ein argentinischer Künstler, der für seine kraftvollen und oft kontroversen Werke bekannt ist, die Skulptur, Malerei und Installationskunst mit politischem und sozialem Kommentar verbinden. Ferraris Kunst behandelte häufig Themen wie Macht, Religion und Unterdrückung und machte starke Aussagen gegen Autoritarismus, Krieg und die Missbräuche der katholischen Kirche. Sein bekanntestes Werk, La civilización occidental y cristiana (1965), zeigt einen gekreuzigten Christus auf einem US-Kampfflugzeug und symbolisiert die Komplizenschaft zwischen Religion und Militärmacht. Ferraris Verwendung von gefundenen Objekten, Collage und Text schuf eine unverwechselbare visuelle Sprache, die die Betrachter dazu aufforderte, sich mit unbequemen Wahrheiten über die Gesellschaft auseinanderzusetzen. Sein Werk hat einen nachhaltigen Einfluss auf die lateinamerikanische Kunst und bleibt ein wichtiger Bezugspunkt für Diskussionen über Kunst und Aktivismus. (Artist website)
Eine Kunstbewegung und -stilrichtung, die in den 1960er Jahren in Italien entstand. Sie integriert Elemente des Minimalismus, der Performancekunst und der Konzeptkunst, indem sie alltägliche oder scheinbar wertlose Materialien wie Zeitungen, Steine oder Lumpen verwendet. Das Ziel war es, die Kommerzialisierung der Kunst in Frage zu stellen und zu untergraben.