Aquatinta-Radierung, gedruckt auf Somerset white satin
- Bildgröße 66,5 x 49,8 cm / 26,2 x 19,6 Zoll
- Papiergröße 86,5 x 63 cm / 34,1 x 24,8 Zoll
Hirsche von Georg Baselitz ist ein limitierter Druckzyklus aus dem Jahr 2022, bestehend aus vier Radierungen und Aquatinten in roter und schwarzer Tinte. Bekannt für seine expressiven, oft umgekehrten Figuren, bringt Baselitz hier eine rohe, fast archaische Energie in die linearen Formen sitzender, gehörnter Gestalten. Die gestischen Linien nähern sich der Abstraktion, vermitteln jedoch eine kraftvolle, fast mythische Präsenz. Die Wiederholung in Rot und Schwarz betont den Kontrast zwischen Lebendigkeit und Strenge – wie ein Wechselspiel von Blut und Schatten. Die Serie, erschienen in einer Auflage von 50—je 25 in Rot und Schwarz—zeigt Baselitz’ anhaltende Faszination für Fragmentierung, Dualität und die körperliche Dimension des Zeichnens.
Georg Baselitz (Deutschland, 1938–2026) war ein wegweisender Maler, Bildhauer und Grafiker, bekannt für seine neoexpressionistischen Werke. Berühmt dafür, 1969 seine Motive umzukehren, um künstlerische Konventionen infrage zu stellen, untersuchte Baselitz Themen wie Erinnerung, Identität und nationale Geschichte. Sein provokativer Stil prägte die zeitgenössische Kunst nachhaltig.
Radierung und AquatintaRadierung und Aquatinta sind Drucktechniken. Bei der Aquatinta wird die Druckplatte mit einem Muster von winzigen Vertiefungen und Rissen geätzt, um eine breite Palette von Tonabstufungen zu erzeugen. Diese Technik ermöglicht es Künstlern, die breiten, flachen Töne zu replizieren, die in Aquarellen und Tuschzeichnungen zu sehen sind.
Aquatinta-Radierung, gedruckt auf Somerset white satin
- Bildgröße 66,5 x 49,8 cm / 26,2 x 19,6 Zoll
- Papiergröße 86,5 x 63 cm / 34,1 x 24,8 Zoll
Hirsche von Georg Baselitz ist ein limitierter Druckzyklus aus dem Jahr 2022, bestehend aus vier Radierungen und Aquatinten in roter und schwarzer Tinte. Bekannt für seine expressiven, oft umgekehrten Figuren, bringt Baselitz hier eine rohe, fast archaische Energie in die linearen Formen sitzender, gehörnter Gestalten. Die gestischen Linien nähern sich der Abstraktion, vermitteln jedoch eine kraftvolle, fast mythische Präsenz. Die Wiederholung in Rot und Schwarz betont den Kontrast zwischen Lebendigkeit und Strenge – wie ein Wechselspiel von Blut und Schatten. Die Serie, erschienen in einer Auflage von 50—je 25 in Rot und Schwarz—zeigt Baselitz’ anhaltende Faszination für Fragmentierung, Dualität und die körperliche Dimension des Zeichnens.
Georg Baselitz (Deutschland, 1938–2026) war ein wegweisender Maler, Bildhauer und Grafiker, bekannt für seine neoexpressionistischen Werke. Berühmt dafür, 1969 seine Motive umzukehren, um künstlerische Konventionen infrage zu stellen, untersuchte Baselitz Themen wie Erinnerung, Identität und nationale Geschichte. Sein provokativer Stil prägte die zeitgenössische Kunst nachhaltig.
Ich fühle mich immer angegriffen, wenn ich nach meiner Malerei gefragt werde.
- Georg Baselitz
Bekannt für seine expressionistischen, oft grotesken figurativen Arbeiten, umfasste das Werk von Georg Baselitz Malerei, Holzskulptur und Druckgrafik. Seine bedeutendsten Arbeiten befassten sich häufig mit Fragen der deutschen nationalen Identität nach dem Zweiten Weltkrieg. 1980 geriet er in eine große Kontroverse, als er Deutschland auf der Biennale von Venedig vertrat und eine große Holzskulptur zeigte, die als Anspielung auf einen Hitlergruß interpretiert wurde.
Zu den frühen Einflüssen von Baselitz zählten Art Brut und der Abstrakte Expressionismus sowie die Werke von Künstlern wie Wassily Kandinsky und Edvard Munch. Die überzeichneten Merkmale in seinen Arbeiten dienten als symbolische Ausdrucksmittel, und eine seiner bekanntesten Werkgruppen ist die Hero-Serie, die verwundete und vom Krieg gezeichnete Soldaten darstellt.
Ende der 1960er Jahre begann Baselitz, seine Motive auf dem Kopf stehend zu malen, als bewusste Strategie, den Fokus von der Darstellung auf den Akt des Malens selbst zu verlagern. Seine Elke-Serie zählt zu den prägnantesten Beispielen dieses Ansatzes.
Die Neue Wilden ist der Begriff, den deutsche Künstler für den Neoexpressionismus verwendeten. In den 1970er und 80er Jahren erlebte die expressive Malerei in Deutschland eine Wiederbelebung, wobei die Künstler intensive Farben und breite Pinselstriche einsetzten. Die Bewegung wuchs in Opposition zur minimalistischen und konzeptuellen Kunst und bevorzugte eine Rückkehr zur rohen, emotionalen Ausdruckskraft durch mutige und dynamische Maltechniken.