Siebdruck auf PVC-Papier - Diese drei Siebdrucke stammen aus dem kollektiven Portfolio ' 9 x 5 konkret. 9 Künstler. 5 Farben' (Adrian, Alviani, Bill, Calderara, Loewensberg, Mavignier, Novosad, Wilding, Morellet). Chartres bezieht sich auf die Glasfenster der Kathedrale von Chartres in Frankreich, für die Morellet eine große Vorliebe hegte.
Chartres - vert orange von François Morellet, 1973 geschaffen, ist ein Siebdruck, der ein lebendiges Gitter aus abwechselnden grünen und orangenen Quadraten auf schwarzem Hintergrund verwendet. Dieses strukturierte, geometrische Muster, das aus sorgfältig angeordneten Quadraten besteht, erzeugt einen visuell pulsierenden Effekt, wenn die kontrastierenden Farben miteinander interagieren. Inspiriert von den Buntglasfenstern der Kathedrale von Chartres, die Morellet sehr bewunderte, abstrahiert das Werk die Idee von Licht und Farbe, die durch Glas gesehen werden, und ruft ein Gefühl von Rhythmus und Harmonie hervor. Das Werk spiegelt Morellets Hingabe an systematische, mathematisch gesteuerte Kunst und seine Faszination für das Zusammenspiel von Ordnung und optischer Illusion wider.
François Morellet (Frankreich, 1926–2016) war eine zentrale Figur der geometrischen Abstraktion und der Konzeptkunst. Bekannt für seine präzisen, minimalistischen Werke, nutzte er oft Systeme, Zufall und Licht, um dynamische visuelle Effekte zu erzeugen. Morellets innovativer Einsatz von Neon und mathematisch inspirierten Kompositionen prägte die zeitgenössische Kunst und kinetische Ästhetik nachhaltig.
SiebdruckSiebdruck ist ein Druckverfahren, bei dem ein Sieb aus Seide oder einem anderen Netzgewebe verwendet wird. Das Sieb wird mit einer Substanz behandelt, die die Tinte in bestimmten Bereichen blockiert, sodass die Tinte nur in den gewünschten Abschnitten hindurchgelassen wird. Jede Farbe im Druck erfordert ein separates Sieb.
Siebdruck auf PVC-Papier - Diese drei Siebdrucke stammen aus dem kollektiven Portfolio ' 9 x 5 konkret. 9 Künstler. 5 Farben' (Adrian, Alviani, Bill, Calderara, Loewensberg, Mavignier, Novosad, Wilding, Morellet). Chartres bezieht sich auf die Glasfenster der Kathedrale von Chartres in Frankreich, für die Morellet eine große Vorliebe hegte.
Chartres - vert orange von François Morellet, 1973 geschaffen, ist ein Siebdruck, der ein lebendiges Gitter aus abwechselnden grünen und orangenen Quadraten auf schwarzem Hintergrund verwendet. Dieses strukturierte, geometrische Muster, das aus sorgfältig angeordneten Quadraten besteht, erzeugt einen visuell pulsierenden Effekt, wenn die kontrastierenden Farben miteinander interagieren. Inspiriert von den Buntglasfenstern der Kathedrale von Chartres, die Morellet sehr bewunderte, abstrahiert das Werk die Idee von Licht und Farbe, die durch Glas gesehen werden, und ruft ein Gefühl von Rhythmus und Harmonie hervor. Das Werk spiegelt Morellets Hingabe an systematische, mathematisch gesteuerte Kunst und seine Faszination für das Zusammenspiel von Ordnung und optischer Illusion wider.
François Morellet (Frankreich, 1926–2016) war eine zentrale Figur der geometrischen Abstraktion und der Konzeptkunst. Bekannt für seine präzisen, minimalistischen Werke, nutzte er oft Systeme, Zufall und Licht, um dynamische visuelle Effekte zu erzeugen. Morellets innovativer Einsatz von Neon und mathematisch inspirierten Kompositionen prägte die zeitgenössische Kunst und kinetische Ästhetik nachhaltig.
Wie auch immer, die Zukunft meiner Werke ist mir gleichgültig.
- Francois Morellet
François Morellet war ein produktiver französischer Konzept-Lichtkünstler des späten 20. Jahrhunderts. Anfang der 1960er begann er mit seinem bevorzugten Medium Neon zu experimentieren, als er zusammen mit einigen Freunden die Groupe de Recherche d' Art Visuel (Groupe de Recherche d' Art Visuel) gründete. Als Gründungsmitglied der Gruppe favorisierte er eine nicht-traditionelle, experimentelle Herangehensweise an das Kunstschaffen. Mit Licht die Geometrie in die Kunst zu übersetzen, war seine Leidenschaft, besonders die Betonung von Kreisen und Linien. Seine Philosophie der Kunst war dem Minimalismus ähnlich, und er war der Meinung, dass ein Künstler ein Vermittler sein sollte, anstatt die Identität eines isolierten Genies zu kultivieren. In seinen eigenen Kompositionen nahm er gerne Elemente des Zufalls auf, da er sich mehr auf den Prozess der Kreation als nur auf das Produkt konzentrierte. Neben der Besessenheit von Licht und Form hatte er auch einen skurrilen Sinn für Humor, der in seiner Vorliebe, seine Stücke mit Wortspielformen wie Palindromen und Wortspielen zu betiteln, zum Ausdruck kam. François Morellets Arbeiten werden seit Jahrzehnten in vielen Ausstellungen auf der ganzen Welt gezeigt, und auch in Frankreich und den Niederlanden ließ er seine Arbeiten für öffentliche Orte in Auftrag geben. (Artist website)
Hard-Edge-Kunst ist ein Stil der abstrakten Malerei, der in den 1960er Jahren populär wurde. Sie zeichnet sich durch Farbflächen aus, die durch scharfe, klare Kanten getrennt sind und mit geometrischer Präzision gemalt wurden. Der Begriff hard-edge painting wurde von dem Kunstkritiker Jules Langsner geprägt, um diesen Ansatz zu beschreiben, der im Gegensatz zu den weicheren, fließenderen Formen anderer abstrakter Stile steht.