Farblithografie auf Arches-Papier.
Herausgegeben von XXe Siècle, Paris, gedruckt von Mourlot, Paris.
Referenz: Vallier 178, Mourlot 117.
Bildgröße: 31 x 26 cm.
Blattgröße: 55,9 x 41,9 cm.
Oiseaux #178 (1962) von Georges Braque ist eine Farblithografie auf Arches-Papier, die in Paris für das Kunstmagazin XXe Siècle veröffentlicht wurde. Herausgegeben wurde das Magazin von Gualtieri di San Lazzaro. Der Druck entstand im berühmten Atelier Mourlot, einer der bedeutendsten Druckwerkstätten der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts.
Die Darstellung zeigt mehrere dunkle Vogelsilhouetten, die über einen zart rosafarbenen Himmel gleiten. Die vereinfachten Formen betonen Bewegung und Rhythmus statt anatomischer Genauigkeit. Im unteren Bereich lösen sich die Formen allmählich in abstrakte Strukturen auf, die an Wolken oder entfernte Schatten erinnern und eine ruhige Atmosphäre erzeugen.
Die Vogelmotive in Braques Werk stehen häufig für Freiheit, Kontemplation und spirituelle Erhebung. Der starke Kontrast zwischen den schwarzen Figuren und dem weichen rosafarbenen Hintergrund erzeugt eine harmonische und poetische Bildwirkung.
Georges Braque (Frankreich, 1882–1963) war eine Schlüsselfigur der modernen Kunst und Mitbegründer des Kubismus zusammen mit Pablo Picasso. Seine Werke, geprägt von fragmentierten Formen und gedämpften Farben, erforschten das Zusammenspiel von Perspektive und Abstraktion. Später entwickelte er die Technik des Papier collé, die die Entwicklung von Collage und moderner Malerei beeinflusste.
LithographieLithografie ist ein Druckverfahren, das auf dem Prinzip beruht, dass sich Wasser und Öl nicht mischen. Es kann verwendet werden, um Kunstwerke oder Texte auf Papier oder andere geeignete Materialien zu drucken. Ursprünglich wurde ein Bild mit Wachs, Fett oder Öl auf eine lithografische Kalksteinplatte gezeichnet. Heutzutage werden auch Metallplatten und andere Oberflächen in der Lithografie verwendet.
Farblithografie auf Arches-Papier.
Herausgegeben von XXe Siècle, Paris, gedruckt von Mourlot, Paris.
Referenz: Vallier 178, Mourlot 117.
Bildgröße: 31 x 26 cm.
Blattgröße: 55,9 x 41,9 cm.
Oiseaux #178 (1962) von Georges Braque ist eine Farblithografie auf Arches-Papier, die in Paris für das Kunstmagazin XXe Siècle veröffentlicht wurde. Herausgegeben wurde das Magazin von Gualtieri di San Lazzaro. Der Druck entstand im berühmten Atelier Mourlot, einer der bedeutendsten Druckwerkstätten der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts.
Die Darstellung zeigt mehrere dunkle Vogelsilhouetten, die über einen zart rosafarbenen Himmel gleiten. Die vereinfachten Formen betonen Bewegung und Rhythmus statt anatomischer Genauigkeit. Im unteren Bereich lösen sich die Formen allmählich in abstrakte Strukturen auf, die an Wolken oder entfernte Schatten erinnern und eine ruhige Atmosphäre erzeugen.
Die Vogelmotive in Braques Werk stehen häufig für Freiheit, Kontemplation und spirituelle Erhebung. Der starke Kontrast zwischen den schwarzen Figuren und dem weichen rosafarbenen Hintergrund erzeugt eine harmonische und poetische Bildwirkung.
Georges Braque (Frankreich, 1882–1963) war eine Schlüsselfigur der modernen Kunst und Mitbegründer des Kubismus zusammen mit Pablo Picasso. Seine Werke, geprägt von fragmentierten Formen und gedämpften Farben, erforschten das Zusammenspiel von Perspektive und Abstraktion. Später entwickelte er die Technik des Papier collé, die die Entwicklung von Collage und moderner Malerei beeinflusste.
Die Kunst ist dazu da, zu beunruhigen. Die Wissenschaft beruhigt.
- Georges Braque
Georges Braque (geb. 1882 Frankreich, gest. 1963 Frankreich) war ein französischer Maler, Collagist und Bildhauer, der zusammen mit Pablo Picasso für die Entwicklung des Kubismus verantwortlich ist, einer der einflussreichsten Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts. Braques frühe Arbeiten wurden vom Fauvismus beeinflusst, der sich durch lebendige Farben und kühne Pinselstriche auszeichnet. Seine Zusammenarbeit mit Picasso um 1907 markierte jedoch einen bedeutenden Wandel in seinem Stil, der zur Entwicklung des analytischen Kubismus führte, bei dem Objekte in geometrische Formen zerlegt und mehrere Perspektiven auf einer einzigen Ebene dargestellt wurden. Später wandte er sich dem synthetischen Kubismus zu und integrierte Elemente wie Schablonentexte und Collagen in seine Gemälde. Braques Werk ist bekannt für seinen subtilen Farbeinsatz, komplexe Kompositionen und den Fokus auf alltägliche Gegenstände, wobei oft die taktilen Qualitäten der Oberflächen betont werden. Seine Erforschung von Form und Raum hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung der modernen Kunst, und seine Werke sind in bedeutenden Museen weltweit ausgestellt, darunter der Louvre in Paris und das Museum of Modern Art in New York.
Der Kubismus ist eine Kunstbewegung, die versuchte, mehrere Ansichten von Objekten oder Figuren in einem einzigen Bild darzustellen. Die Künstler Georges Braque und Pablo Picasso begründeten diesen Stil um 1907. Der Name Kubismus entstand aus ihrem Gebrauch geometrischer Formen und Umrisse, die oft an Würfel erinnerten, wodurch Objekte in abstrahierte Formen zerlegt wurden.