Farblithografie auf Arches-Papier.
Mit Bleistift signiert und nummeriert.
Herausgegeben von Maeght, Paris.
Referenz: Vallier 119.
Georges Braques Les Oiseaux Blancs (1958) ist eine Farblithografie auf Arches-Papier und zeigt seine späte Auseinandersetzung mit vereinfachten Formen und poetischer Symbolik. Weiße, abstrahierte Vögel treten aus einem dunklen, erdigen Hintergrund hervor, ihre Konturen locker mit gestischen Linien angedeutet. Die Komposition balanciert zwischen Geschlossenheit und Offenheit, sodass die Formen zugleich als Figuren und als Negativraum erscheinen. Herausgegeben von Maeght in Paris in einer Auflage von 75, steht das Werk im Zusammenhang mit Braques anhaltender Faszination für den Flug als Symbol von Freiheit und Transzendenz. Die gedämpfte Farbigkeit und die haptische Oberfläche verleihen dem Bild eine ruhige, meditative Wirkung.
Georges Braque (Frankreich, 1882–1963) war eine Schlüsselfigur der modernen Kunst und Mitbegründer des Kubismus zusammen mit Pablo Picasso. Seine Werke, geprägt von fragmentierten Formen und gedämpften Farben, erforschten das Zusammenspiel von Perspektive und Abstraktion. Später entwickelte er die Technik des Papier collé, die die Entwicklung von Collage und moderner Malerei beeinflusste.
LithographieLithografie ist ein Druckverfahren, das auf dem Prinzip beruht, dass sich Wasser und Öl nicht mischen. Es kann verwendet werden, um Kunstwerke oder Texte auf Papier oder andere geeignete Materialien zu drucken. Ursprünglich wurde ein Bild mit Wachs, Fett oder Öl auf eine lithografische Kalksteinplatte gezeichnet. Heutzutage werden auch Metallplatten und andere Oberflächen in der Lithografie verwendet.
Farblithografie auf Arches-Papier.
Mit Bleistift signiert und nummeriert.
Herausgegeben von Maeght, Paris.
Referenz: Vallier 119.
Georges Braques Les Oiseaux Blancs (1958) ist eine Farblithografie auf Arches-Papier und zeigt seine späte Auseinandersetzung mit vereinfachten Formen und poetischer Symbolik. Weiße, abstrahierte Vögel treten aus einem dunklen, erdigen Hintergrund hervor, ihre Konturen locker mit gestischen Linien angedeutet. Die Komposition balanciert zwischen Geschlossenheit und Offenheit, sodass die Formen zugleich als Figuren und als Negativraum erscheinen. Herausgegeben von Maeght in Paris in einer Auflage von 75, steht das Werk im Zusammenhang mit Braques anhaltender Faszination für den Flug als Symbol von Freiheit und Transzendenz. Die gedämpfte Farbigkeit und die haptische Oberfläche verleihen dem Bild eine ruhige, meditative Wirkung.
Georges Braque (Frankreich, 1882–1963) war eine Schlüsselfigur der modernen Kunst und Mitbegründer des Kubismus zusammen mit Pablo Picasso. Seine Werke, geprägt von fragmentierten Formen und gedämpften Farben, erforschten das Zusammenspiel von Perspektive und Abstraktion. Später entwickelte er die Technik des Papier collé, die die Entwicklung von Collage und moderner Malerei beeinflusste.
Die Kunst ist dazu da, zu beunruhigen. Die Wissenschaft beruhigt.
- Georges Braque
Georges Braque (geb. 1882 Frankreich, gest. 1963 Frankreich) war ein französischer Maler, Collagist und Bildhauer, der zusammen mit Pablo Picasso für die Entwicklung des Kubismus verantwortlich ist, einer der einflussreichsten Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts. Braques frühe Arbeiten wurden vom Fauvismus beeinflusst, der sich durch lebendige Farben und kühne Pinselstriche auszeichnet. Seine Zusammenarbeit mit Picasso um 1907 markierte jedoch einen bedeutenden Wandel in seinem Stil, der zur Entwicklung des analytischen Kubismus führte, bei dem Objekte in geometrische Formen zerlegt und mehrere Perspektiven auf einer einzigen Ebene dargestellt wurden. Später wandte er sich dem synthetischen Kubismus zu und integrierte Elemente wie Schablonentexte und Collagen in seine Gemälde. Braques Werk ist bekannt für seinen subtilen Farbeinsatz, komplexe Kompositionen und den Fokus auf alltägliche Gegenstände, wobei oft die taktilen Qualitäten der Oberflächen betont werden. Seine Erforschung von Form und Raum hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung der modernen Kunst, und seine Werke sind in bedeutenden Museen weltweit ausgestellt, darunter der Louvre in Paris und das Museum of Modern Art in New York.
Der Kubismus ist eine Kunstbewegung, die versuchte, mehrere Ansichten von Objekten oder Figuren in einem einzigen Bild darzustellen. Die Künstler Georges Braque und Pablo Picasso begründeten diesen Stil um 1907. Der Name Kubismus entstand aus ihrem Gebrauch geometrischer Formen und Umrisse, die oft an Würfel erinnerten, wodurch Objekte in abstrahierte Formen zerlegt wurden.