
Einzigartiges Schwarz-Weiß-Polaroid; Vom Künstler signiert.
'Passage 9' von Daido Moriyama ist ein Polaroid aus den Jahren 1998–1999 mit den Maßen 10,5 × 8,5 cm. Eine enge Stadtgasse versinkt in tiefem Schatten; ihre Wände sind überfüllt mit japanischen Leuchtreklamen, hängenden Kugellampen und einem Gewirr aus Oberleitungen. Eine einsame Gestalt in einem weißen Hemd wird mitten im Durchgang unter den Schildern eingefangen. Das kleine Polaroid-Format verstärkt die Klaustrophobie der Szene — die dem Format eigene Vignettierung und der geringe Tonwertumfang fügen sich auf natürliche Weise in Moriyamas charakteristische Ästhetik aus hohem Kontrast und ausgeprägter Körnung ein. Moriyama trat in den 1960er Jahren mit Japans Provoke-Bewegung hervor, die mit den Konventionen der Dokumentarfotografie brach und eine bewusst rohe, desorientierte Bildsprache anstrebte. Diese Gassenaufnahme, entstanden rund dreißig Jahre nach Beginn seiner Karriere, bündelt dieselbe rastlose Handkamera-Dringlichkeit in einem Format, das das Bild an seinen Rändern in nahezu vollständige Dunkelheit taucht.
Daido Moriyama (Japan, 1938) ist ein wegweisender japanischer Fotograf, bekannt für seine kontrastreichen Schwarzweiß-Streetfotos. Geprägt vom Nachkriegsrealismus und der Provoke-Bewegung, fängt er das raue Stadtleben mit körnigem Film und spontaner Ästhetik ein.
Passage 9, 1998-1999
Form
Mittel
Größe
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Einzigartiges Schwarz-Weiß-Polaroid; Vom Künstler signiert.
'Passage 9' von Daido Moriyama ist ein Polaroid aus den Jahren 1998–1999 mit den Maßen 10,5 × 8,5 cm. Eine enge Stadtgasse versinkt in tiefem Schatten; ihre Wände sind überfüllt mit japanischen Leuchtreklamen, hängenden Kugellampen und einem Gewirr aus Oberleitungen. Eine einsame Gestalt in einem weißen Hemd wird mitten im Durchgang unter den Schildern eingefangen. Das kleine Polaroid-Format verstärkt die Klaustrophobie der Szene — die dem Format eigene Vignettierung und der geringe Tonwertumfang fügen sich auf natürliche Weise in Moriyamas charakteristische Ästhetik aus hohem Kontrast und ausgeprägter Körnung ein. Moriyama trat in den 1960er Jahren mit Japans Provoke-Bewegung hervor, die mit den Konventionen der Dokumentarfotografie brach und eine bewusst rohe, desorientierte Bildsprache anstrebte. Diese Gassenaufnahme, entstanden rund dreißig Jahre nach Beginn seiner Karriere, bündelt dieselbe rastlose Handkamera-Dringlichkeit in einem Format, das das Bild an seinen Rändern in nahezu vollständige Dunkelheit taucht.
Daido Moriyama (Japan, 1938) ist ein wegweisender japanischer Fotograf, bekannt für seine kontrastreichen Schwarzweiß-Streetfotos. Geprägt vom Nachkriegsrealismus und der Provoke-Bewegung, fängt er das raue Stadtleben mit körnigem Film und spontaner Ästhetik ein.
Daido Moriyama
How to Create a Beautiful Picture 6: Tights in Shimotakaido, 1987/2011
Fotografie
Silberfarbener Gelatinendruck
EUR 1,150
Was ist zeitgenössische Kunst?
Zeitgenössische Kunst bezeichnet avantgardistische oder innovative Kunst, die in der jüngeren Vergangenheit oder in der Gegenwart geschaffen wurde. Der genaue Beginn der zeitgenössischen Kunst variiert je nach Institution und ist oft mit dem Gründungsjahr von Museen oder Galerien verbunden, die diesen Stil ausstellen. Zeitgenössische Kunst zeichnet sich durch den Fokus auf aktuelle Ideen, vielfältige Medien und die Erforschung neuer Konzepte und Techniken aus.

Daido Moriyama
Passage 9, 1998-1999
10.5 x 8.5 cm


































