Bernard Frizes Suite à onze (2009) ist eine Kaltnadelradierung, die das langjährige Interesse des Künstlers an Systemen, Wiederholung und den generativen Möglichkeiten einfacher Regeln widerspiegelt. Die Komposition besteht aus zwei nebeneinander angeordneten geometrischen Gittern aus verflochtenen farbigen Linien, die sich in einem kontinuierlichen Rhythmus über die Fläche bewegen. Obwohl die Struktur methodisch und vorbestimmt erscheint, erzeugen feine Variationen in Linie, Farbe und Dichte eine überraschende visuelle Komplexität. Frize beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Verhältnis von Prozess und Ergebnis und lässt häufig festgelegte Verfahren die endgültige Bildform bestimmen. Das filigrane Netz aus Linien verbindet mathematische Präzision mit organischem Wachstum.
Bernard Frize (Frankreich, 1954) ist ein zeitgenössischer Maler, bekannt für seinen konzeptuellen Ansatz und experimentelle Techniken. Mit kräftigen Farben und repetitiven Mustern erforscht er den Malprozess selbst und betont Textur, Rhythmus sowie das Zusammenspiel von Zufall und Kontrolle.
Kaltnadel Kaltnadelradierung ist eine Tiefdrucktechnik, bei der ein Bild mit einem scharfen, spitzen Werkzeug, typischerweise einer Nadel aus Metall oder Diamant, in eine Platte eingeritzt wird. Traditionell wurden Kupferplatten verwendet, aber heute sind auch Zink, Plexiglas oder Acetat üblich. Die Kaltnadeltechnik ist für Zeichner leichter zu erlernen als das Gravieren, da die Nadeltechnik eher dem Zeichnen mit einem Bleistift ähnelt als die Verwendung des Stichels beim Gravieren.
Größe
Inch
Zentimeter
57 X 57 cm
Edition
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Bernard Frizes Suite à onze (2009) ist eine Kaltnadelradierung, die das langjährige Interesse des Künstlers an Systemen, Wiederholung und den generativen Möglichkeiten einfacher Regeln widerspiegelt. Die Komposition besteht aus zwei nebeneinander angeordneten geometrischen Gittern aus verflochtenen farbigen Linien, die sich in einem kontinuierlichen Rhythmus über die Fläche bewegen. Obwohl die Struktur methodisch und vorbestimmt erscheint, erzeugen feine Variationen in Linie, Farbe und Dichte eine überraschende visuelle Komplexität. Frize beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Verhältnis von Prozess und Ergebnis und lässt häufig festgelegte Verfahren die endgültige Bildform bestimmen. Das filigrane Netz aus Linien verbindet mathematische Präzision mit organischem Wachstum.
Bernard Frize (Frankreich, 1954) ist ein zeitgenössischer Maler, bekannt für seinen konzeptuellen Ansatz und experimentelle Techniken. Mit kräftigen Farben und repetitiven Mustern erforscht er den Malprozess selbst und betont Textur, Rhythmus sowie das Zusammenspiel von Zufall und Kontrolle.
I need to do the mundane tasks, the stretching of the canvas, washing the brushes.
- Bernard Frize
Bernard Frize (geb. 1949 Frankreich) ist ein französischer Maler, der für seine Erforschung des Malprozesses selbst bekannt ist und dabei oft die Mechanik des Schaffens über traditionelle Vorstellungen von Ausdruck oder Narrativ stellt. Frizes Werk zeichnet sich durch einen systematischen Ansatz aus, bei dem er eine Vielzahl von Techniken und Materialien einsetzt, um abstrakte Kompositionen zu schaffen, die sowohl methodisch als auch lebendig sind. Seine Gemälde beinhalten oft repetitive Gesten, den Einsatz unkonventioneller Werkzeuge oder die Übertragung eines Teils des kreativen Prozesses auf andere, wodurch die Rolle des Künstlers bei der Kunstproduktion hinterfragt wird. Frizes Werke fordern die Grenzen zwischen Zufall und Kontrolle, Minimalismus und Komplexität heraus, was oft zu visuell eindrucksvollen, aber konzeptionell strengen Leinwänden führt. Seine Beiträge zur zeitgenössischen Kunst werden international anerkannt, und seine Arbeiten werden weiterhin weltweit ausgestellt, was ihn zu einer bedeutenden Figur im fortlaufenden Dialog über die Natur und den Zweck der Malerei macht.(Artist website)
Die Farbflächenmalerei ist ein abstrakter Stil, der durch große Flächen einer einzigen Farbe oder einfacher, einheitlicher Farben gekennzeichnet ist. Der Begriff wurde erstmals in den 1950er Jahren verwendet, um das Werk von drei amerikanischen abstrakten Expressionisten—Barnett Newman, Mark Rothko und Clyfford Still—zu beschreiben. Ihre Arbeit betonte die emotionale Kraft der Farbe und die Schaffung weiter, meditativer Räume durch ausgedehnte Farbfelder.