Thomas Schutte
Thomas Schütte (Deutschland, 1954) ist ein zeitgenössischer Künstler, bekannt für sein vielfältiges Werk, das Skulpturen, Architekturmodelle und Zeichnungen umfasst. Seine Kunst thematisiert oft die menschliche Existenz und gesellschaftliche Strukturen. Zu seinen bedeutenden Auszeichnungen zählt der Goldene Löwe der Biennale von Venedig 2005.
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Thomas Schutte ist ein deutscher Gegenwartskünstler. Seine Arbeiten sind äußerst vielfältig und reichen von frühen architektonischen Installationen bis hin zu kleinen Figuren. Thomas Schutte entwirft u. a. Denkmäler, Banner, Fotografien, Fahnen und eine umfangreiche Aquarellserie. Thomas' frühe Arbeiten waren meist architektonische Modelle. Im Laufe der Jahre beschäftigte er sich mit dem menschlichen Zustand sowie den kulturellen, sozialen und politischen Elementen des Alltagslebens. Seine Darstellung dieser Themen wurde durch seine Skulpturen, Druckgrafiken, Aquarelle, Fotografien und Zeichnungen lebendig. Thomas Schutte benutzte die Figuration als den Schwerpunkt des Ausdrucks. Seine bekannte Serie von drei in Aluminium gegossenen Monumentalfiguren nennt sich "Große Geister". Diese Figuren erforschen das expressive Potential der menschlichen Figur. Anfang 2000 begann Thomas Schutte mit einer Serie von Kleinskulpturen, die Männer im Schlamm stecken lassen. Er schuf siebzehn Versionen davon und nannte sie Grosse Geister. Sie entstanden in drei verschiedenen Editionen mit jeweils drei Skulpturen. Jede der Editionen benutzte ein anderes Medium: Stahl, polierte Bronze und Aluminium. Keine Skulptur gleicht der anderen. Im Jahr 2009 ließ Thomas in seiner Heimatstadt Oldenburg eine sechs Meter hohe Bronzeskulptur, Mann im Matsch, installieren. Thomas Schutte hat seine Kunst in den USA und Europa ausgestellt. Er präsentierte eine Einzelausstellung im Museo de Arte Renia Sofia Institut und im Haus der Kunst in München. Schutte hat auch in wichtigen Institutionen ausgestellt, wie dem Los Angeles County Museum of Art und dem Stedelijk Museum in Amsterdam.
Was ist Surrealismus?
Der Surrealismus begann in den 1920er Jahren als Kunst- und Literaturbewegung mit dem Ziel, das Unbewusste zu enthüllen und die Fantasie freizusetzen, indem ungewöhnliche und traumähnliche Bilder erforscht wurden. Beeinflusst von Sigmund Freuds Theorien der Psychoanalyse, versuchten surrealistische Künstler und Schriftsteller, das Unbewusste in das rationale…
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