


Marmorskulptur, handgemeißelt, Unikat.
'La naissance de l'amour' von Eva Claessens ist eine Marmorskulptur von 120 cm Höhe, in der zwei ineinander verschlungene Figuren aus einer dicht strukturierten Felsmasse hervortreten. Die obere Hälfte ist zu einer glatten Politur ausgearbeitet — zwei Körper aneinandergedrückt, Arme nach innen gefaltet, Köpfe geneigt — während die untere Basis die rohe, narbige Oberfläche des Steins beibehält, uneben und ungleichmäßig, als befände sie sich noch mitten in der Entstehung. Dieser bewusste Kontrast zwischen ausgearbeiteter Figuration und unbearbeitetem Material ist zentral für Claessens' bildhauerische Praxis. Bekannt für über zwei Jahrzehnte figurativer Arbeit, die in der direkten Beobachtung von Aktmodellen verwurzelt ist, erweitert sie ihre zweidimensionalen Untersuchungen des menschlichen Körpers in den dreidimensionalen Raum — wobei sie die Skulptur selbst als neue Leinwand begreift. Das Werk gehört zu dieser fortlaufenden Transposition, in der die Intimität, die sie in der Malerei einfängt, im physischen Gewicht und der Leuchtkraft des weißen Marmors neu verkörpert wird.
La naissance de l'amour, 2026
Form
Mittel
Größe
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Marmorskulptur, handgemeißelt, Unikat.
'La naissance de l'amour' von Eva Claessens ist eine Marmorskulptur von 120 cm Höhe, in der zwei ineinander verschlungene Figuren aus einer dicht strukturierten Felsmasse hervortreten. Die obere Hälfte ist zu einer glatten Politur ausgearbeitet — zwei Körper aneinandergedrückt, Arme nach innen gefaltet, Köpfe geneigt — während die untere Basis die rohe, narbige Oberfläche des Steins beibehält, uneben und ungleichmäßig, als befände sie sich noch mitten in der Entstehung. Dieser bewusste Kontrast zwischen ausgearbeiteter Figuration und unbearbeitetem Material ist zentral für Claessens' bildhauerische Praxis. Bekannt für über zwei Jahrzehnte figurativer Arbeit, die in der direkten Beobachtung von Aktmodellen verwurzelt ist, erweitert sie ihre zweidimensionalen Untersuchungen des menschlichen Körpers in den dreidimensionalen Raum — wobei sie die Skulptur selbst als neue Leinwand begreift. Das Werk gehört zu dieser fortlaufenden Transposition, in der die Intimität, die sie in der Malerei einfängt, im physischen Gewicht und der Leuchtkraft des weißen Marmors neu verkörpert wird.
Was ist Marmor?
Marmor ist ein seltener und teurer metamorpher Stein, der aus rekristallisiertem Kalkstein besteht. Er wird seit Jahrhunderten zur Herstellung von Statuen, dekorativen Böden und Wänden verwendet, da er lichtdurchlässig und langlebig ist. Marmor eignet sich hervorragend für freistehende Statuen und Reliefs. Beim Schnitzen wird das Material schrittweise mit dem Meißel bearbeitet, um die gewünschte Form zu erreichen.









































