Chromogener Farbabzug auf Fujicolor-Papier
- Handsigniert und datiert (verso)
Mrs. Claus (1990) von Cindy Sherman ist ein lebendiger C-Druck, der die Erforschung von Identität und Persona durch die Künstlerin in inszenierter Fotografie zeigt. In diesem Werk stellt Sherman eine Version von Mrs. Claus dar, die in einem festlichen, aber leicht verstörenden Setting sitzt. Sie trägt traditionelle Weihnachtskleidung mit einer weißen Perücke und einer roten Schürze und hält einen Teller mit zerbrochenen Keksen, was dem Bild eine seltsame, humorvolle Note verleiht. Shermans Make-up und übertriebene Mimik hinterfragen die typische Darstellung von Feiertagsikonen und verwandeln Mrs. Claus in eine komplexe Figur mit einer Mischung aus Satire und Nostalgie. Die warmen, gesättigten Farben verstärken die festliche, aber unheimliche Atmosphäre, ein Markenzeichen von Shermans Stil.
Cindy Sherman (USA, 1954) ist eine zeitgenössische Künstlerin, bekannt für ihre transformierenden Selbstporträts, die soziale Normen hinterfragen. Ihre ikonische Serie 'Untitled Film Stills' (1977–1980) umfasst 70 Schwarz-Weiß-Fotografien, die weibliche Archetypen im Kino erforschen. Shermans Werk kritisiert Identität, Geschlecht und Repräsentation und wird weltweit in Museen wie dem MoMA und der Tate ausgestellt.
C-printEin C-Typ-Druck, auch bekannt als chromogener Druck, ist ein fotografischer Druck, der von einem Farbdia oder -negativ erstellt wird. Der Druck wird auf chromogenem Papier hergestellt, das drei Emulsionsschichten enthält, die jeweils auf eine andere Primärfarbe empfindlich reagieren. Nach der Belichtung wird das Papier in einer Reihe von chemischen Bädern verarbeitet, wobei jede Schicht auf die Chemikalien reagiert, um das endgültige Bild zu erzeugen. C-Typ-Drucke sind bekannt für ihre reiche Farbtiefe und werden häufig in der Kunst- und kommerziellen Fotografie verwendet.
Chromogener Farbabzug auf Fujicolor-Papier
- Handsigniert und datiert (verso)
Mrs. Claus (1990) von Cindy Sherman ist ein lebendiger C-Druck, der die Erforschung von Identität und Persona durch die Künstlerin in inszenierter Fotografie zeigt. In diesem Werk stellt Sherman eine Version von Mrs. Claus dar, die in einem festlichen, aber leicht verstörenden Setting sitzt. Sie trägt traditionelle Weihnachtskleidung mit einer weißen Perücke und einer roten Schürze und hält einen Teller mit zerbrochenen Keksen, was dem Bild eine seltsame, humorvolle Note verleiht. Shermans Make-up und übertriebene Mimik hinterfragen die typische Darstellung von Feiertagsikonen und verwandeln Mrs. Claus in eine komplexe Figur mit einer Mischung aus Satire und Nostalgie. Die warmen, gesättigten Farben verstärken die festliche, aber unheimliche Atmosphäre, ein Markenzeichen von Shermans Stil.
Cindy Sherman (USA, 1954) ist eine zeitgenössische Künstlerin, bekannt für ihre transformierenden Selbstporträts, die soziale Normen hinterfragen. Ihre ikonische Serie 'Untitled Film Stills' (1977–1980) umfasst 70 Schwarz-Weiß-Fotografien, die weibliche Archetypen im Kino erforschen. Shermans Werk kritisiert Identität, Geschlecht und Repräsentation und wird weltweit in Museen wie dem MoMA und der Tate ausgestellt.
Ich hatte kein Interesse an traditioneller Kunst.
- Cindy Sherman
Cindy Sherman ist eine zeitgenössische New Yorker Fotografin, eine der führenden Vertreterinnen der "Pictures Generation", einer künstlerischen Bewegung, die in den frühen 1980er Jahren entstand und als "sozialkritische Fotografie" bezeichnet wird. Cindy Sherman erlangte ihren ersten Ruhm mit ihrer Schwarz-Weiß-Kollektion Untitled Film Stills von 1976-1980. Eine außergewöhnliche Serie von Selbstporträts, in der sie als eine Vielzahl von Charakteren in beeindruckenden filmischen Szenen mitspielt. Die Fotos zeigen Heldinnen aus den Genres Film Noir, Horror und Psychodrama, um eine eindringliche Studie des weiblichen Blicks zu erstellen. 1995 kaufte das Museum of Modern Art alle 69 Stills für eine gemeldete Summe von einer Million Dollar. Cindy Shermans Arbeiten, die in ihrem New Yorker Atelier hauptsächlich allein arbeiten, haben sich im Laufe der Jahrzehnte zu visuellen Formen wie der Mittelfalte, dem historischen Porträt, der Fantasie, dem Mythos sowie einer Serie von Prothesen und Schaufensterpuppen in sexualisierten Positionen entwickelt. Cindy Shermans Einflüsse sind Film, Populärkultur, die Natur der Repräsentation und die Fernsehshows der 1950er Jahre, in denen sie aufwuchs. Diese Einflüsse durchziehen ihre Arbeiten, die sie mit Elementen des Grotesken, Makabren, Störenden und Konfrontierenden durchzieht. Cindy Sherman, die zunächst als bildende Künstlerin ausgebildet wurde, wechselte wegen ihrer Unmittelbarkeit in die Fotografie und konnte sich auf Konzeptualisierung konzentrieren. Ihre Arbeit hat sich von Schwarzweiß zu Farbdrucken, großformatigen Fotografien und Digitalfotografie gewandelt. 1997 drehte sie ihren ersten Film Office Killer. Das Museum of Modern Art zeigte 2012 eine Retrospektive von Shermans Werk mit über 170 Werken, die die Hauptthemen ihrer Karriere nachvollziehen. Sie bleibt eine wichtige gesellschaftliche Kommentatorin, wobei ihr Thema der Repräsentation der Selbst- und zeitgenössischen Identitätsfragen heute aktueller denn je ist.
Lowbrow ist ein abwertender Begriff, der sich auf bestimmte Formen der Populärkultur bezieht. Er beschreibt eine Kunstbewegung, die in den 1970er Jahren in Los Angeles begann. Der Begriff Lowbrow bezieht sich ursprünglich auf eine Person mit geringem intellektuellem oder feinsinnigem Geschmack. Die Lowbrow-Kunstbewegung, auch bekannt als Pop-Surrealismus, vereint Elemente aus Underground-Comics, Punkmusik, Hot-Rod-Kultur und anderen Subkulturen, oft mit Humor und Ironie.