Clou (rouge) von Bernard Aubertin ist ein beeindruckendes Werk in Mischtechnik aus dem Jahr 1968, das die Hingabe des Künstlers an die Farbe Rot und seine Erforschung der Textur durch unkonventionelle Materialien widerspiegelt. Das 50 cm mal 50 cm große Kunstwerk besteht aus in Holz eingelassenen Nägeln, die mit roter Acrylfarbe überzogen sind. Aubertin ordnet die Nägel sorgfältig in horizontalen Reihen an und schafft so eine gitterartige Struktur, die die monochrome rote Oberfläche sowohl unterbricht als auch verstärkt. Das Zusammenspiel von Nägeln und roter Farbe verleiht dem Werk Tiefe, Schatten und eine taktile Dimension, was es dynamisch und visuell reich erscheinen lässt. Dieses Werk verkörpert Aubertins Faszination für Wiederholung, Minimalismus und die emotionale Resonanz der Farbe Rot, die er als energiegeladen und intensiv empfand.
Bernard Aubertin (Frankreich, 1934–2015) war eine zentrale Figur der Zero-Bewegung, bekannt für seine monochromen roten Gemälde und verbrannten Holzarbeiten. Seine Kunst erforschte Themen wie Wiederholung, Zerstörung und Erneuerung, wobei Feuer und Einheitlichkeit zentrale Elemente darstellten. Aubertins innovative Herangehensweise stellte die traditionelle Malerei infrage und hinterließ einen nachhaltigen Einfluss auf die zeitgenössische Konzeptkunst.
MischtechnikMischtechnik bezieht sich auf Kunstwerke, die mehr als ein Medium in einem einzigen Werk verwenden. Im Gegensatz zur Multimedia-Kunst, die verschiedene Formen der bildenden Kunst kombiniert und oft Elemente wie Ton, Video oder digitale Medien einschließt, konzentriert sich die Mischtechnik auf die Kombination traditioneller Kunstmaterialien wie Farbe, Tinte und Collage. Die Mischtechnik ermöglicht es Künstlern, eine Vielzahl von Effekten und Texturen zu erzielen, indem sie verschiedene Materialien schichten und mischen.
Größe
Inch
Zentimeter
50 X 50 cm
Edition
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Nägel, Holz und rote Acrylfarbe.
Clou (rouge) von Bernard Aubertin ist ein beeindruckendes Werk in Mischtechnik aus dem Jahr 1968, das die Hingabe des Künstlers an die Farbe Rot und seine Erforschung der Textur durch unkonventionelle Materialien widerspiegelt. Das 50 cm mal 50 cm große Kunstwerk besteht aus in Holz eingelassenen Nägeln, die mit roter Acrylfarbe überzogen sind. Aubertin ordnet die Nägel sorgfältig in horizontalen Reihen an und schafft so eine gitterartige Struktur, die die monochrome rote Oberfläche sowohl unterbricht als auch verstärkt. Das Zusammenspiel von Nägeln und roter Farbe verleiht dem Werk Tiefe, Schatten und eine taktile Dimension, was es dynamisch und visuell reich erscheinen lässt. Dieses Werk verkörpert Aubertins Faszination für Wiederholung, Minimalismus und die emotionale Resonanz der Farbe Rot, die er als energiegeladen und intensiv empfand.
Bernard Aubertin (Frankreich, 1934–2015) war eine zentrale Figur der Zero-Bewegung, bekannt für seine monochromen roten Gemälde und verbrannten Holzarbeiten. Seine Kunst erforschte Themen wie Wiederholung, Zerstörung und Erneuerung, wobei Feuer und Einheitlichkeit zentrale Elemente darstellten. Aubertins innovative Herangehensweise stellte die traditionelle Malerei infrage und hinterließ einen nachhaltigen Einfluss auf die zeitgenössische Konzeptkunst.
Es gibt zwei Farben in meinem Werk, das Schwarz des Feuers, der Karamellisierung, der Einäscherung und das Rot der monochromen Malerei.
- Bernard Aubertin
Als Künstler, dessen Werke sehr monochrom sind, nutzte Bernard Aubertin die Farbe Rot als Mittel, um Gefühle und Themen rund um die Farbe selbst hervorzurufen – sei es Gewalt, Strenge, Einfachheit oder Feuer. Anfänglich war Aubertin von Klein, einem anderen Monochrom-Künstler beeinflusst und wurde dann neben Heinz Mack und Piero Manzoni Mitglied der Düsseldorfer Gruppe ZERO. Er begann während der frühen 60er Jahre Feuer in sein Werk zu integrieren – die natürliche Spontanität von Feuer half Aubertin verkohlte, einzigartige Werke, die die Fähigkeit einer zerstörerischen Kraft bezeichneten, zu erschaffen und ihnen Leben einzuhauchen - eine Technik, die in seinem Stück Livre Brule verwendet wurde. Neben Feuer verwendete Aubertin auch Nägel als Ausdrucksmittel – eines seiner berühmtesten Werke, Tablea Clous, besteht aus mehreren Nägeln in einem Holzbrett, das mit einer dichten Schicht lebendiger roter Farbe bedeckt ist. Die Schatten dieser Nägel verändern sich je nachdem wie das Licht darauf fällt oder dem Blickwinkel des Betrachters. (Artist website)
Flüchtige Kunst ist eine Kunstform, die nur einmal stattfindet und typischerweise nur eine sehr kurze Zeit dauert. Sie kann nicht als traditionelles Kunstwerk in einer Galerie oder einem Museum ausgestellt werden. Beispiele für flüchtige Kunst sind Performances, Happenings, Klangskulpturen, Flyer und Massenprodukte. Diese Kunstform betont die vergängliche Natur der Erfahrung, die nur im Moment existiert und oft keine bleibenden physischen Spuren hinterlässt.