'Standing Woman' von Livia Canestraro ist eine Bronzeskulptur einer stilisierten weiblichen Figur mit verlängerten Proportionen und vereinfachten Formen. Die Figur steht aufrecht mit über dem Oberkörper verschränkten Armen und betont Introspektion sowie körperliche Präsenz. Glatte, polierte Oberflächen kontrastieren mit subtil strukturierten Bereichen, besonders an Beinen und Sockel, wodurch visuelle Tiefe entsteht. Die hervorgehobenen Brüste und der verlängerte Hals unterstreichen Vertikalität und symbolische Weiblichkeit. Das Werk steht in der modernen figurativen Tradition und thematisiert Identität, Stärke und Verletzlichkeit.
Livia Canestraro (Rom, 1936) ist eine belgische Bildhauerin und Malerin, bekannt für ihre figurativen Werke im öffentlichen Raum. Sie arbeitete häufig mit ihrem Ehemann Stefaan Depuydt zusammen und schuf Skulpturen, die menschliche Wärme mit urbaner Präsenz verbinden. Ihre bekanntesten Arbeiten in Brügge spiegeln einen spätmodernen Stil wider, der in Architektur, öffentlichem Raum und zugänglicher Emotion verankert ist.
BronzeBronze ist eine Metalllegierung, die hauptsächlich aus Kupfer und Zinn besteht, wobei die typische moderne Zusammensetzung 88% Kupfer und 12% Zinn beträgt. Im Laufe der Zeit entwickelt Bronze eine Patina, eine Oberflächenfarbe, die durch Oxidation oft tiefgrün wird. Große Bronzeobjekte, wie Skulpturen, werden in der Regel in Gießereien hergestellt. Bronze wird wegen seiner Haltbarkeit geschätzt und wurde in der Geschichte weit verbreitet für Kunst, Werkzeuge und Waffen verwendet.
'Standing Woman' von Livia Canestraro ist eine Bronzeskulptur einer stilisierten weiblichen Figur mit verlängerten Proportionen und vereinfachten Formen. Die Figur steht aufrecht mit über dem Oberkörper verschränkten Armen und betont Introspektion sowie körperliche Präsenz. Glatte, polierte Oberflächen kontrastieren mit subtil strukturierten Bereichen, besonders an Beinen und Sockel, wodurch visuelle Tiefe entsteht. Die hervorgehobenen Brüste und der verlängerte Hals unterstreichen Vertikalität und symbolische Weiblichkeit. Das Werk steht in der modernen figurativen Tradition und thematisiert Identität, Stärke und Verletzlichkeit.
Livia Canestraro (Rom, 1936) ist eine belgische Bildhauerin und Malerin, bekannt für ihre figurativen Werke im öffentlichen Raum. Sie arbeitete häufig mit ihrem Ehemann Stefaan Depuydt zusammen und schuf Skulpturen, die menschliche Wärme mit urbaner Präsenz verbinden. Ihre bekanntesten Arbeiten in Brügge spiegeln einen spätmodernen Stil wider, der in Architektur, öffentlichem Raum und zugänglicher Emotion verankert ist.
“Die Skulptur muss mit den Menschen leben — nicht getrennt von ihnen"
Livia Canestraro (Rom, 1936) ist eine belgische Bildhauerin und Malerin, deren Werk in der europäischen Tradition der figurativen Nachkriegsskulptur verankert ist. Ihre künstlerische Praxis zeichnet sich durch eine enge Verbindung zum öffentlichen Raum aus, in dem Skulptur nicht als isoliertes Objekt verstanden wird, sondern als integraler Bestandteil der urbanen und architektonischen Umgebung.
Im Laufe ihrer Karriere arbeitete sie häufig in Zusammenarbeit mit ihrem Ehemann Stefaan Depuydt. Daraus entstand eine gemeinsame künstlerische Praxis, in der die individuelle Autorschaft zugunsten einer geteilten Vision in den Hintergrund tritt. Ihre Werke sind im Dialog mit ihrem Umfeld konzipiert und entfalten ihre Wirkung im alltäglichen Leben der Betrachter.
Ein bedeutender Teil ihres Œuvres befindet sich in Brügge, wo sie durch zahlreiche öffentliche Aufträge zur visuellen Identität der Stadt beigetragen hat. Werke wie De Verliefden („Die Liebenden“) zeigen ihre Fähigkeit, menschliche Beziehungen und Emotionen in klare, zugängliche Formen zu übersetzen und zur Interaktion sowie zur Kontemplation einzuladen.
Stilistisch lässt sich ihr Werk einem spätmodernen, figurativen Ausdruck zuordnen. Trotz formaler Reduktion bleiben ihre Figuren erkennbar und menschlich, mit besonderem Augenmerk auf Proportion, Haltung und das Verhältnis von Figur und Raum. Damit steht sie in der Tradition europäischer Bildhauer, die die menschliche Figur im zeitgenössischen Kontext weiterführen.
Neben freistehenden Skulpturen schuf sie auch in die Architektur integrierte Arbeiten, darunter Fassadenfiguren und Gedenkmonumente. Diese Projekte unterstreichen ihre Fähigkeit, Kunst und Raum in ein ausgewogenes Verhältnis zu setzen, in dem ästhetische und funktionale Aspekte miteinander verschmelzen.
Auch wenn ihr Werk international weniger verbreitet ist, zeugt es von einer klaren und konsequenten Auffassung der Rolle von Skulptur im öffentlichen Raum. Ihre Arbeiten überzeugen durch formale Klarheit, menschliche Ausdruckskraft und ihre dauerhafte Präsenz im urbanen Gefüge.
Manchmal auch als Figurativismus bekannt, bezieht sich die figurative Kunst auf Skulpturen und Gemälde, die deutlich oder speziell von realen Objekten abgeleitet sind, wodurch sie repräsentativ sind. Der Begriff figurative Kunst wird oft im Gegensatz zur abstrakten Kunst verwendet. Seit dem Aufkommen der abstrakten Kunst wird figurative Kunst jedoch verwendet, um jede Form moderner Kunst zu beschreiben, die starke Bezüge zur realen Welt oder zu tatsächlichen Situationen hat.