Metallrahmen, Fenster und Faden
Initialen unten rechts: CS.
Serie: State of Being.
Chiharu Shiotas State of Being (Windows) (2021) ist eine faszinierende skulpturale Installation, die ihre Auseinandersetzung mit Erinnerung, Abwesenheit und Verbundenheit verkörpert. Innerhalb eines zarten, aber dichten Netzes aus roten Fäden scheinen fragmentierte Fensterrahmen in der Luft zu schweben, als wären sie in der Zeit gefangen. Die roten Fäden erzeugen eine ätherische Hülle, die sowohl Gefangenschaft als auch Verbindung symbolisiert, während die Fenster als Portale zur Vergangenheit, zu verlorenen Erzählungen oder zu unsichtbaren Möglichkeiten fungieren.
Shiotas Werk beschäftigt sich oft mit persönlicher und kollektiver Geschichte und nutzt Fäden als Metapher für menschliche Beziehungen und die unsichtbaren Verbindungen, die uns mit Orten und Erinnerungen verknüpfen. Dieses einzigartige Werk, Teil ihrer Serie State of Being, setzt ihre Untersuchung der Vergänglichkeit des Seins fort und verwandelt alltägliche Objekte in tiefgründige Meditationen über Zeit und Erinnerung.
Chiharu Shiota (Japan, 1972) erschafft immersive Installationen aus roten oder schwarzen Fäden, die Erinnerung, Abwesenheit und menschliche Verbindungen thematisieren. Ausgebildet in Performance- und Bildender Kunst, vereint sie Skulptur mit Konzeptkunst. Ihre großformatigen Fadenarbeiten wurden weltweit gezeigt, darunter bei der Biennale von Venedig.
MischtechnikMischtechnik bezieht sich auf Kunstwerke, die mehr als ein Medium in einem einzigen Werk verwenden. Im Gegensatz zur Multimedia-Kunst, die verschiedene Formen der bildenden Kunst kombiniert und oft Elemente wie Ton, Video oder digitale Medien einschließt, konzentriert sich die Mischtechnik auf die Kombination traditioneller Kunstmaterialien wie Farbe, Tinte und Collage. Die Mischtechnik ermöglicht es Künstlern, eine Vielzahl von Effekten und Texturen zu erzielen, indem sie verschiedene Materialien schichten und mischen.
Metallrahmen, Fenster und Faden
Initialen unten rechts: CS.
Serie: State of Being.
Chiharu Shiotas State of Being (Windows) (2021) ist eine faszinierende skulpturale Installation, die ihre Auseinandersetzung mit Erinnerung, Abwesenheit und Verbundenheit verkörpert. Innerhalb eines zarten, aber dichten Netzes aus roten Fäden scheinen fragmentierte Fensterrahmen in der Luft zu schweben, als wären sie in der Zeit gefangen. Die roten Fäden erzeugen eine ätherische Hülle, die sowohl Gefangenschaft als auch Verbindung symbolisiert, während die Fenster als Portale zur Vergangenheit, zu verlorenen Erzählungen oder zu unsichtbaren Möglichkeiten fungieren.
Shiotas Werk beschäftigt sich oft mit persönlicher und kollektiver Geschichte und nutzt Fäden als Metapher für menschliche Beziehungen und die unsichtbaren Verbindungen, die uns mit Orten und Erinnerungen verknüpfen. Dieses einzigartige Werk, Teil ihrer Serie State of Being, setzt ihre Untersuchung der Vergänglichkeit des Seins fort und verwandelt alltägliche Objekte in tiefgründige Meditationen über Zeit und Erinnerung.
Chiharu Shiota (Japan, 1972) erschafft immersive Installationen aus roten oder schwarzen Fäden, die Erinnerung, Abwesenheit und menschliche Verbindungen thematisieren. Ausgebildet in Performance- und Bildender Kunst, vereint sie Skulptur mit Konzeptkunst. Ihre großformatigen Fadenarbeiten wurden weltweit gezeigt, darunter bei der Biennale von Venedig.
Chiharu Shiota (geb. 1972 Japan) ist eine in Berlin lebende Installationskünstlerin, bekannt für ihre raumfüllenden Arbeiten aus Faden, Erinnerung und Emotion. Ursprünglich in Malerei und Performance ausgebildet, entwickelte sie großformatige Installationen aus rotem, schwarzem oder weißem Garn, die unsichtbare Verbindungen zwischen Menschen, Objekten und inneren Zuständen sichtbar machen. Alltägliche Gegenstände wie Schlüssel, Kleider oder leere Betten erscheinen häufig in ihren Werken und symbolisieren menschliche Präsenz und Abwesenheit. Zentrale Themen sind Identität, Vergänglichkeit und die Beziehung des Körpers zum Raum. Inspiriert von Künstlerinnen wie Marina Abramovic und ihrer eigenen Erfahrung zwischen Kulturen, erschafft Shiota poetische Räume für gemeinsame Reflexion. Ihre Arbeiten verbinden Skulptur, Zeichnung und Performance und spiegeln sowohl japanische Ästhetik als auch westlichen Konzeptualismus wider.
Feministische Kunst bezieht sich auf die Kunst, die aus der feministischen Kunstbewegung der 1960er und 1970er Jahre hervorging. Sie entstand mit der Absicht, die Geschlechterideale des 20. Jahrhunderts zu kritisieren und den traditionellen Kanon der Kunstgeschichte herauszufordern. Feministische Kunst versucht, einen Dialog zwischen dem Kunstwerk und dem Betrachter durch eine feministische Perspektive zu schaffen und thematisiert häufig Fragen zu Geschlecht, Identität und sozialer Gerechtigkeit.