Glenn Ligon
Glenn Ligon (Vereinigte Staaten, 1960) ist ein Konzeptkünstler, dessen Werk sich mit Rasse, Sprache und Identität auseinandersetzt. Bekannt für seine textbasierten Gemälde, schöpft er aus literarischen Quellen wie James Baldwin und Zora Neale Hurston. Ligons Kunst untersucht kritisch die amerikanische Geschichte und Kultur und stellt Wahrnehmungen und Erzählungen infrage.
Was ist Minimalismus?
Minimalismus ist ein Stil in Musik und bildender Kunst, der durch reduzierte Designs und Einfachheit gekennzeichnet ist. Er begann in der westlichen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg und erlangte insbesondere in der amerikanischen bildenden Kunst an Bedeutung. Minimalismus zieht stark auf Aspekte des Modernismus zurück und wird oft als Reaktion auf den abstrakten Expressionismus und als Vorläufer der post-minimalistischen Kunstpraktiken gesehen. Zu den prominenten minimalistischen Künstlern gehören Agnes Martin, Donald Judd, Robert Morris, Frank Stella und Dan Flavin.
